Charivari

Was für Frauen der Trachtenschmuck, ist für Männer die Charivari
Egal ob Mann oder Frau, in einer Tracht hübsch rausgeschmückt, gehen alle mit stolz geschwellter Brust auf die Straße. Gerade zu feierlichen Anlässen schmücken sich Männer in ihrer Tracht besonders gerne mit einem Charivari. Während in den entsprechenden Gegenden jeder weiß, was es mit einem Charivari auf sich hat, können Außenstehende oft nichts mit diesem Begriff anfangen.
Der Begriff Charivari bezeichnet eine Charivari eine silberne Kette, die meist an den Trachtenhosen getragen wird. Nun gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, wie ein Charivari aussehen kann.

Charivari
Charivari

Oftmals sieht man sie in Form einer Kette, an der lauter Münzen hängen. Doch auch ganz individuell gestaltet, ist eine Charivari häufig zu sehen. So kann zum Beispiel an einem solchen individuellen Charivari auch durchaus schon mal ein Tierzahn hängen. Ebenso können verkümmerte Teile eines Geweihs, Tierpfoten oder aber auch mal Edelsteine an einer Charivari zur Schau getragen werden.
Viele Männer pflegen ihrem Charivari, da sie für manch einen eine Art Statussymbol sind, mit dem sie zeigen können, was sie haben.
Ein Charivari gehört für die Männer zur Tracht dazu und vor allem bei Volksfesten kann dieses Schmuckstück bewundert werden. So ist denn der Einzug zu einem Volksfest für manch einen Mann ein richtiges schaulaufen, da jeder das Charivari bewundern kann.

Charivari
Charivari

Charivari an der Trachtenhose
Traditionell wird das Charivari ja an der Trachtenhose getragen, genauer gesagt über das Hosentürchen der Lederhose. Traditionell gesehen diente das Charivari nicht ausschließlich als Schmuck, vielmehr war es in früheren Zeiten auch ein Talisman für eine erfolgreiche Jagd zu sehen.

Vermutlich entstand das Charivari vermutlich aus einer Art Uhrenkette heraus, die an einem Knopfloch der Trachtenweste befestigt wurde. An dieser Kette wurden nun hin und wieder Trophäen befestigt. Diese Tradition entwickelte sich im Laufe der Zeit weiter und so entstand dann das Charivari, wie wir es heute kennen und bewundern, nicht selten sind auch richtig wertvolle Teile unter den Charivaris.

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